Der ideale Gruß

Grüß Gott und die Variante Griaß di (God) sind Grußformen, die besonders in Teilen Süddeutschlands, Österreichs und Südtirols Verwendung finden.
Eng verwandt ist das reformiert-schweizerische Grüezi.

Es wird vermutet, dass sich diese Grußformen von einer Lehnübersetzung aus dem irischen, "Dia dhuit" (Aussprache je nach irischem Dialekt "dia dit" oder "dia gitsch") ableiten, das heißt "Gott sei mit dir".
Diese Vermutung wird auch auf den Umstand gestützt, dass die Grußformel vor allem im ehemaligen Missionsgebiet der irischen Mönche verbreitet ist.

 
 

Die goldene Regel für den idealen Gruß

Einen Menschen im Moment des Grüßens wirklich wahrnehmen und ihn in das eigene Bewusstsein einwirken lassen.
Der andere Mensch wird zu einem "Ereignis", ebenso wie man selbst im Akt des Grüßens zum "Ereignis" wird.

Um ideal zu grüßen, muss man den ganzen Ballast abwerfen, der sich ein ganzes Leben lang im eigenen Kopf angesammelt hat.
Es gilt dabei zu bedenken, dass dieser spezielle Moment, dieses "Ereignis", diese Begegnung mit einem Menschen, sich in gleicher Weise niemals mehr wiederholen wird.

 
 
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